G'day

G'day

Donnerstag, 30. April 2015

We're young & wild & free --> Sydney – Newcastle – Port Macquarie – Byron Bay – Coolangatta

Moin Moin,
sitze gerade auf unserer überdachten Hostelterrasse, auf einem der vielen Betten, ob ihrs glaubt oder nicht eingewickelt in eine warme Wolldecke und da es regnet komme ich endlich dazu, mal wieder ein bisschen von meinen letzten 2 Wochen zu erzählen. Da ich ja jetzt heimatlos und nur mit meinem Koffer unterwegs bin habe ich einiges erlebt...
Am 17. haben wir schweren Herzens unsere Schlüssel abgegeben, unsere Wohnung verlassen und sind das letzte Mal mit dem Zug nach Sydney reingefahren. Vor ein paar Wochen haben wir uns ein Busticket (Hop on Hop off mit dem Greyhound Australia) für die ganze East Coast gekauft. Unser Eddy ist ja verkauft, somit reisen wir jetzt mit dem Bus, was auch echt super klappt (mega die Beinfreiheit, WLAN + Handycharger)!
Unser erster Stop war Newcastle (3 Stunden nördlich von Sydney). Die meisten Hostels haben einen free shuttle Service und somit wurden wir direkt an der Greyhound Station in Newcastle mit zwei anderen Mädels (zwei supernette Schweizerinnen) vom Hostel Manager Paul (absolut perfekter Manager für die Jugend heutzutage ;)) abgeholt.
Wir waren insgesamt 3 Nächte in Newcastle und es war eine richtig tolle Zeit und ein toller Start in unser kleines Abenteuer. Es hat sich sofort eine kleine Clique gebildet, da das Hostel so klein und familiär war -  wir haben zusammen gegessen, Tisch Tennis und Schach gespielt, waren zusammen im Newcastle Museum, haben zusammen Filme geschaut und natürlich abends bis zum frühen Morgen zusammengesessen und getrunken. Als Katja und ich dann weiter nach Port Macquarie sind, haben wir uns einen Tag später wieder mit den anderen getroffen, die so ungefähr das gleiche machen wie wir und da wir in Port Macquarie 5 Tage waren, war es richtig cool Leute zu haben, mit denen man zusammen was unternehmen kann. Also waren wir viel am Strand, in einem Koala Hospital, abends zusammen am Meer,...
Nach Port Macquarie sind Katja und ich wieder mit dem Bus weiter in die kleine Hippiestadt Byron Bay gefahren. Und Hippiestadt umschreibt Byron wohl am besten :) Man sieht nur Hippies und alternative Menschen, jeder ist happy,
freundlich und genießt das Leben. Am Anfang war ich ein bisschen erschlagen von dieser völlig anderen Atmosphäre und dem alternativen Lifestyle, hinzu kam, das unser Hostel ein 
riesengroßes Indianerlager war (überall stehen Tipis und man schläft in so Hütten), direkt an einem wunderschönen „Märchensee“, unsere Küche oben auf einem großen Baumhaus stand und wir uns das Zimmer mit 8 anderen teilten. Das war ein kompletter Unterschied zu den kleinen, gemütlichen Hostels in Newcastle oder Port Macquarie.

Doch nach einem Tag und ein bisschen Eingewöhnungszeit habe ich mich in Byron total wohl gefühlt. Wir haben wieder viel mit den Schweizerinnen gemacht, unser großes Zimmer war irgendwann eine eingeschweißte Gruppe und viele interessante Menschen kennengelernt. An einem Abend haben wir das bekannte, örtliche Bier (Stone Wood) getestet, das einfach nur superlecker schmeckt (ja, ich geb es zu, ich bin hier wirklich zur Biertrinkerin geworden...), wann anders waren wir mit ein paar Leuten am Beach auf einer Silent Party (jeder bekommt einen Kopfhörer, es gibt 3 verschiedene Channel zwischen denen man hin und her switchen kann und man tanzt einfach mit vielen anderen Leuten direkt am Meer. Ganz am Ende kam noch von „The Lion King“ „The Circle of Life“, was einfach nur unglaublich schön war, man sieht den atemberaubenden Sternenhimmel und fühlt sich einfach so frei!), an einem anderen Abend saßen wir einfach mit ganz vielen Hippies, die wir zufällig kennengelernt hatten, zusammen mit Gitarre am Strand und am letzten Abend gab es in unserem Hostel (The Arts Factory) eine Talentshow, bei der ganz viele verschiedene Musiker gespielt haben. Tagsüber hatten wir die letzten Tage richtig gutes Wetter, deshalb waren wir viel am Strand, haben eine kleine Wanderung zum Leuchtturm gemacht und nicht zu vergessen, waren in der
Hippiehochburg Australiens – Nimbin. An sich besteht Nimbin nur aus einer einzigen Straße auf der Hippies hin und her laufen, mitten auf der Straße Weed und Cookies verkaufen und für die Legalisierung von Gras werben. War auf jeden Fall eine interessante Erfahrung...
Wir wären gerne noch viel länger in Byron Bay geblieben, doch ist seit gestern das Wetter richtig schlecht, es ist kalt und regnet die ganze Zeit und somit haben Katja und ich beschlossen nach Coolangatta (ein kleines Kaff vor Surfers Paradise) zu gehen, wo wir ein Hostel für $20 gefunden haben und somit ohne schlechten Gewissens ein bisschen chillen und relaxen können, da man hier, wenn das Wetter so schlecht ist, nicht wirklich was machen kann. Deshalb sitze ich jetzt eben in unserem Hostel, haben uns gerade eben mit ein paar Israelis unterhalten, lesen ein bisschen und genießen das „dolce fa niente“ (das süße Nichtstun) :D
So das wars von mir, ich konnte euch natürlich nur einen kleinen Einblick in meine letzten Tage geben...
Peace & Love an euch wie die Hippies wohl sagen würden ;)) <3
xoxo, eure Beccs

Montag, 23. März 2015

Now butter by the fishes

G’day again :)
Es ist Sonntagabend, ich sitze grade gemütlich in meinem Bett und habe endlich ein bisschen Zeit gefunden, um euch wieder von meinen letzten Wochen zu erzählen.

An sich kann ich euch nicht wirklich viel Aufregendes erzählen, da wir eigentlich die meiste Zeit gearbeitet haben und an den Wochenenden zum Strand gefahren oder einfach in die City gegangen sind. Trotzdem hat sich einiges geändert.
Ich werde ab Mitte April mein FSJ hier im St. Hedwig Village abbrechen (aus Gründen, die ich nicht öffentlich ins Netz stellen will) und mit Katja zusammen anfangen die Ostküste Australiens hoch zu reisen. Auf dem Weg werden wir vielleicht arbeiten, vielleicht aber auch nicht, das lassen wir auf uns zukommen und geplant ist dann Mitte Juni nach Neuseeland zu fliegen, um dort noch die Südinsel für einen Monat zu erkunden, bis es dann Ende Juli wieder zurück nach Deutschland geht. Soweit unsere Pläne…
Deshalb haben wir uns die letzten Wochen viel um das Kündigen und Organisieren (Auto verkaufen, Klamotten zurückschicken, Touren buchen,…) gekümmert. Trotzdem gab es ein paar kleine Highlights:

Autokino wie im Film
eine Beach Party & das erste Mal nachts im Meer schwimmen
Katjas Skydive
Besuch von Nora und Sobbe
ein toller Busch - Walk mit anschließendem Barbecue mit Ursula (unsere Physiotherapeutin und wie schon mal erwähnt einer der tollsten und nettesten Menschen, die ich hier kennengelernt habe!)
Besuch von Heini, einem Freund von Katja



Jetzt genießen wir noch die letzten 4 Wochen in Sydney und dann beginnt ein neuer, unerwarteter, abenteuerlicher Abschnitt meines Auslandsjahres hier in Australien. Vor allem möchte ich mich bei meiner tollen Familie bedanken, die diesen ungeplanten Schritt mit mir gehen und mich bei meiner Entscheidung so toll unterstützen! Ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist und bin deshalb umso dankbarer, dass ihr so hinter mir steht! Danke!

Wie weit ich meinen Blog weiterführen kann, muss ich einfach mal schauen. Natürlich werde ich versuchen euch weiterhin immer wieder durch Bilder auf meine Reise mitzunehmen.

Ich hab euch alle sehr lieb!

xoxo, Beccs







Montag, 23. Februar 2015

It's a long way to (Tipperary) Narooma, It's a long way to go! + Sea Life Manly


Letzte Woche war ich mit meinen Residents aus der Dementia Abteilung für 6 Tage im Urlaub. Narooma ist ein kleines Fischerdorf, das ca. 6 Stunden nördlich von Sydney entfernt und super für einen kleinen Entspannungsurlaub ist.
Wir haben einiges zusammen gemacht und versucht den Residents den Aufenthalt dort so schön und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten: Vom gemütlichen Picknick am Wasser, Fische füttern und kleinen Spaziergängen, über ein BBQ-Boot, Angeln (ich hab ein neues Talent entdeckt :D), Seemannslieder trällern und Seehunde beobachten, bis hin zum besonderen Club-Essen-gehen, Abendbrot-zubereiten und ab und zu abends ein Glas Wein am Pool trinken.
Es war natürlich sehr anstrengend ununterbrochen und 24h am Tag bzw. Nacht zu arbeiten und ich bin dadurch auch sehr an meine Grenzen gestoßen, trotzdem war es eine tolle Erfahrung, die mir denke ich sehr viel über mich selbst gezeigt hat und die ich sehr zu schätzen weiß. Dadurch dass ich ein tolles Team hatte und wir gut zusammengearbeitet haben, war der Urlaub auf jeden Fall ein voller Erfolg (obwohl meine Residents ihn schon längst wieder vergessen haben :D)!




Außerdem waren Katja, Denise (andere Volontärin) und ich diesen Sonntag wieder in Manly - diesmal im Sea Life - um endlich mal einen Hai zu sehen :)








Das wars von mir, ich hab euch lieb!

xoxo, Beccs
 


Dienstag, 3. Februar 2015

Melbourne & Great Ocean Road

G’day mates ;)
Hab mich jetzt wieder etwas länger nicht gemeldet – in dieser Zeit ist einiges passiert! Nicht nur, dass wir mit gemeinen Cockroaches (Kakerlaken) zu kämpfen hatten, unsere Küche unter Wasser stand und ich weiterhin stetig zunehme, nein wir haben uns auch endlich eine unserer 4 wertvollen Urlaubswochen genommen und sind somit letzte Woche Sonntag mit einer Mitfahrgelegenheit (einem sehr netten australischem Pärchen) nach Melbourne gefahren…



Sonntag, 18. Januar:
Nach 11 Stunden Fahrt in einem sehr coolen Wohnmobil kamen wir abends gegen 23 Uhr in unserem Hostel (Discovery) an. Müde und erschöpft vom langen sitzen, schleppten wir uns nur noch in unser 8-Bett-Zimmer, machten kurz Bekanntschaft mit unseren anderen Zimmergenossen (4 davon waren ebenfalls deutsch - wie kann es auch anders sein hier in Australien) und gingen dann auch recht schnell zu Bett.


Montag, 19. Januar:
Gegen 10 Uhr morgens kamen Leonie & Alea mit dem Bus aus Byron Bay an unserem Hostel an, die beiden waren aber so erschöpft, dass sie sich sofort nach dem einchecken schlafen legten und Katja und ich uns alleine aufmachten, um Melbourne zu erkunden.
Auf mich hat die Stadt einen sehr europäischen Eindruck gemacht – kam einer Großstadt in Deutschland sehr nahe -  und hat mir dadurch sehr gut gefallen.
Auf Empfehlung eines Freundes von mir sind wir direkt ins ACMI – ein kostenloses Museum über Filmkunst, was zum Einen sehr interessant war, und uns zum Anderen unglaublich viel Spaß gemacht hat, weil man eigene kleine Videos mit Specialeffekts wie z.B. in Matrix drehen konnte. Wie gesagt, Katja und ich hatten dort wirklich unseren Spaß ;))
Danach sind wir weiter zum Botanic Garden, in dem auch mehrere Denkmäler der Verstorbenen der beiden Weltkriege stehen, die wir uns dann mit einer Ausstellung verbunden angeschaut haben.
Abends haben wir uns dann mit Leonie und Alea getroffen und den Abend gemütlich im Cinema des Hostels ausklingen lassen.

Dienstag, 20. Januar:
Morgens stellten Katja und ich fest, dass wir uns dringendst um ein Auto für die geplante Tour auf der Great Ocean Road kümmern sollten. Leider wurde es komplizierter als gedacht, da es in Australien so gut wie unmöglich ist ein Auto zu mieten, wenn man unter 21 ist. Erfolglos wendeten wir uns schließlich an ein Backpacker-Reisebüro, das glücklicherweise (!!!) eine Autovermietung und auch sofort ein Auto für die 3 Tage fand. Somit stand unserem Roadtrip nichts mehr im Wege!

Mittwoch, 21. Januar:


Katja und Alea machten sich früh morgens auf den Weg nach St. Kilda, um unser Auto abzuholen, während Leonie und ich im Hostel mit dem Gepäck auf sie warteten. Wie das nun mal so ist, wird das hier mit der Pünktlichkeit nicht so genau genommen, eigentlich sollten wir unser Auto um 10:00 bekommen – gegen 13:00 kamen Katja und Alea bei uns am Hostel an.
Wir hielten noch kurz beim Aldi und Kmart, um restliche Besorgungen zu machen & dann ging es endlich „on the road“ Richtung ocean.


Die Straße am Meer ist wirklich nicht umsonst so bekannt hier in Australien – es ist einfach nur atemberaubend an der einzigartigen Landschaft entlangzufahren und währenddessen die Sonne am Meer untergehen zu sehen!



Zwischendurch machten wir an den Erskins Waterfalls Halt, da wir unbedingt mal in einem Wasserfall duschen wollten :D Much fun!
Da wir uns natürlich um keinen Campingplatz oder ein Hostel gekümmert hatten, fuhren wir mindestens 1 Stunde jeden Campingplatz ab, der uns über den Weg kam und hatten schließlich kurz vor Apollo Bay Glück einen kleinen und günstigen Campingplatz zu finden, der noch Platz für unser Zelt hatte.
Nach dem Zeltaufbauen wurde mit mehreren Anlaufschwierigkeiten gegrillt, was total gemütlich war. Danach setzten wir uns an den leeren Strand und dort sah ich zum ersten Mal den sagenhaften Sternenhimmel und die Milchstraße! Ich wollte euch unbedingt ein Foto zeigen, habs aber mit der Kamera nicht hinbekommen das festzuhalten. Ihr könnt mir glauben, es war unglaublich schön!

Donnerstag, 22. Januar:


Zelt wieder abgebaut und frisch geduscht machten wir uns auf den Weg weiter die Great Ocean Road entlang zu fahren - unser Ziel: die bekannten Twelve Apostles. Immer wieder sahen wir auf der Strecke Menschen, die nach oben auf die Bäume zeigten und neugierig wie wir waren legten wir sofort einen Stopp ein und entdeckten ganz viele wilde Koalas auf den unzähligen Eukalyptusbäumen sitzen und schlafen :)


Schließlich waren wir bei den Twelve Apostles, auf die ich mich besonders gefreut hatte, seit ich vor einem Jahr ein Bild davon gesehen hatte. Danach ging es noch zum sogenannten Loch Ard Grande, was auch total schön war!


Da wir nicht wussten wohin mit uns, drehten wir um und fuhren wieder zurück zu dem Campingplatz, bauten wieder unser Zelt auf und verbrachten den Abend wieder am Strand, mit einem tollen Sonnenuntergang und entdeckten ein gigantisches Muschelmeer, das uns dann mehrere Stunden beschäftigte, bis wir nichts mehr erkennen konnten ;)

Freitag, 23. Januar:
Wir saßen lange im Auto, checkten in unser überteuertes und total abgewracktes Hostel ein und schliefen die meiste Zeit vom restlichen Tag.

Samstag, 24. Januar:
Morgens wurde ausgiebig gebruncht und da richtig gutes Wetter war legten wir uns danach für den ganzen Tag an den Strand in St. Kilda.
Abends wollten wir dann weggehen, stellten aber gegen halb 2 fest, dass Melbourne nicht DIE Party-Metropole ist und gingen zurück ins Hostel.

Sonntag, 25. Januar:
Wir machten uns gegen Mittag auf den Weg in die Stadt. Da wir ja unser Hostel etwas außerhalb in St. Kilda hatten, brauchten wir etwas länger. Weiter gings nach Port Melbourne, wo wir auf ein kleines Festival stießen, auf dem wir dann an einem Stand kostenlos mehr oder weniger lernten, wie man sich selbst Henna-Tattoos macht -> Betonung auf mehr oder weniger! :) Mein Talent ist es sicher nicht!

Unser Ziel erreichten wir nach einer gefühlten Ewigkeit Fußmarsch dann auch endlich, nämlich den bekannten „Water Salt Lake“ oder auch „Pink Lake“ von Melbourne. Es gibt irgendwelche bestimmten Mineralien in dem See, die ihn pink färben, wenn er sich erhitzt und dadurch ist er auch nur zu einer bestimmten Zeit im Jahr pink! War auf jeden Fall total witzig einen pinken See zu sehen.
Da es unser letzter Abend zu viert war, kochten Leonie und Alea für uns ihre „berühmten“ Spaghetti Carbonara, die wir natürlich einfach nur genossen und somit hatten wir noch einen richtig schönen, gemütlichen Abend zusammen.

Montag, 26. Januar – Australia Day!
Leider saßen wir am Australia Day den ganzen Tag im Auto zurück nach Sydney und haben somit die große Party mit Feuerwerk in Darling Harbour verpasst, aber die Mitfahrgelegenheit hat sich so ergeben und das ist natürlich um einiges billiger und entspannter, als mit dem Bus zu fahren.

Diese Woche Urlaub habe ich richtig genossen & es war schön wieder etwas Neues von Australien zu sehen!


xoxo, Beccs :*

Freitag, 2. Januar 2015

Happy New Year 2015 !


HAPPY NEW YEAR 2015!!




Tagesablauf:
8:00 - mit mehreren Bussen nach North Sydney, um den perfekten Platz fürs Feuerwerk zu finden. Wer? Katja und ich, sowie Leonie (Freundin aus Deutschland) und Alea (Leonies Freundin), die gerade bei uns in der WG wohnen :)4
10:00 - Platz gefunden, vor uns eine mega große Gruppe von Mexikanern, die erstmal voll stolz ihre Flagge gehisst haben :D
11:00 - Katja und Alea kommen zurück vom Sonnenschirm und Alkohol kaufen..Unser Tag ist gerettet (natürlich auf die Sonnenschirme gezogen ;))
14:00 - Ankunft von 3 Engländern, die Leo und Alea auf ihrem East-Coast-Trip kennengelernt haben
15:00-18:00 - irgendwelche dummen Rätselspiele spielen, um die Langeweile zu vertreiben...Endlich Schatten gegen halb 7!!
21:00 - erstes Feuerwerk für die Kinder!
24:00 - Happy New Year!! Beeindruckendes Feuerwerk!
1:00 - Aufbruch zu Lavender Bay, wo unser Boot für den Boat-Cruise ablegen soll
2:00-4:00 - Party auf dem Boot, Treffen mit vielen alten Bekannten (gefühlt die halbe Stufe war da^^ warum nur??)
4:00 - Schock! Meine Tasche, mit all meinen Wertsachen (Handy, Reisepass, Mastercard, Geld...) ist nicht mehr aufzufinden! Die ganze Security sucht das Boot ab - ohne Erfolg - und die Barkeeperinnen versuchen mich aufzubauen und mir zu erklären, was ich als nächstes zu tun habe. Außerdem versucht mich der Typ, dem das Boot gehört, zu beruhigen...leider ohne Erfolg!
6:00 - durch eine glückliche Verkettung von Zufällen erfahre ich, dass meine Tasche auf der Police Station von the rocks (Südseite) abgegebn wurde!! I'm so lucky, I know!
7:00 - ich halte glücklich meine Tasche in der Hand, mit all meinen Wertsachen drinnen!
9:00 - Ankunft zu Hause & einfach nur noch schlafen!!


Ich wünsche euch allen ein Frohes Neues Jahr, nur das Beste & dass wir uns dieses Jahr alle gesund wiedersehen!

xoxo, Beccs




Sonntag, 28. Dezember 2014

„Oh du fröhliche“ oder die, in der wir versuchen der Weihnachtsstimmung zu entfliehen :)

G‘day ;)



Weihnachten war bei mir - wie ihr euch sicher denken könnt – different!

Katja, Frederik und ich haben spontan in der Gemeinde beim Krippenspiel ausgeholfen. Frederik als Lektor, Katja und ich als singende Engel. Deshalb begann unser Heiligabend mit der Messe nebenan. Danach hab ich kurz mit meinen Eltern telefoniert und Katja hat derweil schon angefangen unser „Dinner“ vorzubereiten. Raclette sollte es werden (Nein, wir haben uns nicht extra ein Raclette dafür gekauft – Ursula hat uns spontan ihres ausgeliehen (wir kamen 1 Tag vor Heiligabend auf die geniale Idee Raclette zu machen :D)). Das haben wir dann natürlich total genossen, seit langem gab es kein „richtiges“ Essen mehr bei uns :)) Anschließend war Bescherung: Katja hat mir das tollste Geschenk überhaupt gemacht. Ein Marmeladenglas mit gefühlten hundert Eigenschaften von mir auf kleine Zettelchen geschrieben, die sie an mir toll findet oder die sie an mir mag *___* ich war so gerührt und bin es immer noch!!! Danke danke danke!

Von meiner Familie kam auch ein Päckchen an, mit kleinen Geschenken von einem 50+ Sun-Dance Labello, über nützliche Maskara und einem Buch von Jojo Moyers (natürlich auf Englisch :D), bis hin zu dem genialsten überhaupt: Einer Mini-Maggie-Flasche !!!! (die, die mich kennen, wissen dass ich ohne Maggie nur schwer überlebe..ich frag mich, wie hab ich das eigentlich die letzten 5 Monate ausgehalten??). Mein Frühstück am nächsten Tag war auf jeden Fall gerettet, Papa sei Dank!
Außerdem hatte ich noch einen superlieben Brief von meiner Oma und viele Karten von Mitarbeiterinnen zum Lesen sowie Süßigkeiten und Wein. Am Ende war unser Geschenketisch doch recht voll ;)
Da es erst halb 11 Uhr abends war, beschlossen Katja und ich noch in die City reinzufahren und feiern zu gehen. Somit war Heiligabend zwar anders, aber doch richtig schön!

Am 25. hatten wir morgens dann ein richtiges Tief, weil uns klar war, dass zwar irgendwie immer noch Weihnachten ist, wir aber niemanden haben mit dem wir das noch feiern können. Um unseren Frust wegzuessen, gab es dann unseren eigentlich für Heiligabend geplanten Nachtisch eben zum Frühstück – nämlich Schokofondue *_*
Mittags beschlossen wir dann einfach schnell die Wohnung aufzuräumen unsere Sachen zu packen und planlos Richtung Norden zu fahren, um der Weihnachtsstimmung endgültig zu entfliehen.



Planlos ging der Plan los
Ein Staff-Member hatte uns Forster - 4 Stunden nördlich von Sydney - empfohlen, und somit war das unser erster Stopp. Wir kamen um 10 Uhr abends an, suchten uns nur noch eine ruhige Seitenstraße und schliefen das erste Mal in unserem Eddy..
Gegen 9 Uhr morgens waren wir dann einigermaßen fit (nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht im stickigen Auto), suchten uns einen schönen Lookout, bei dem es auch zum Glück Toiletten gab, Frühstückten gemütlich und schauten uns danach ein bisschen Forster an. Gegen 11 wurde das Wetter endlich besser, sodass wir uns an den Main Beach legten, immer wieder zur Abkühlung ins Meer konnten und sonst den verpassten Schlaf nachholten. Leider hielt das gute Wetter nicht lange an, nach 2 Stunden packten wir unsere Sachen, setzten uns noch für eine halbe Stunde in das kleine Cafe direkt am Strand und beschlossen dann nach Port Stephens zu fahren (1 Stunde südlich von Forster). Auf dem Weg sahen wir auf einem Schild Seal Rocks ausgeschildert und da uns das von Australiern empfohlen wurde, machten wir spontan einen Abstecher dorthin. Das Wetter war auch wieder besser und so legten wir uns nochmal für 2 Stunden an den recht leeren und wunderschönen Strand.


Da wir das dringende Bedürfnis nach einer Dusche hatten, suchten wir einen Campingplatz, der noch freie Campsites hatte, wurden aber leider nicht fündig, und somit hieß es auf nach Port Stephens.
Dort angekommen hatten wir einen Schock nach dem anderen. Wir waren wirklich im kaffigsten Kaff überhaupt gelandet. Als Beispiel: Es wurde eine Stadt namens Williamtown ausgeschildert, wir dachten natürlich, da wird es doch bestimmt ein bisschen Zivilisation geben  - Fehlanzeige! Als das Navi sagte „Sie haben ihr Ziel erreicht, das Ziel liegt links“ war dort außer einer großen Wiese und vielleicht zwei Kühen absolut nichts!! Wir gaben die Hoffnung trotzdem nicht auf, fuhren nach Anna Bay und von dort aus weiter nach Nelson Bay, wo wir dann endlich auf Menschen und Restaurants stießen. Gott sei Dank! Somit war unser Abend dann doch noch gerettet, wir setzten uns in ein kleines italienisches Restaurant und ließen so den Tag ausklingen. Später suchten wir uns nur noch eine Seitenstraße und schliefen wieder im Auto.
Am 27. fuhren wir morgens wieder zu einem Lookout, frühstückten da und mussten leider feststellen, dass das Wetter wieder richtig schlecht war. Alles sehr bewölkt und auch nicht besonders warm.


Dadurch war die Aussicht auf Port Stephens auch nicht so schön, wie wir erhofft hatten. Wir fuhren dann noch weiter zum Soldiers Point, aber da das Wetter einfach nicht gut genug war, um das wirklich zu genießen, beschlossen wir wieder spontan, weiter nach Newcastle zu fahren (1 Stunde südlich von Port Stephens), da man eine Stadt ja auch bei schlechtem Wetter besichtigen kann (unser Argument^^).


Aus diesem Plan wurde allerdings nichts, da er nach ca. 20 Minuten über den Haufen geschmissen wurde, als wir auf dem Weg raus aus Port Stephens eine Werbeanzeige zum Quad-Fahren auf einer Sanddüne sahen!! Halloo…Quad fahren…auf einer Sanddüne…direkt am Meer…in Australien?? Wer kann dazu „Nein“ sagen? Wir jedenfalls nicht! Da wir etwas zu spontan waren, waren alle Termine bis 5 Uhr schon komplett ausgebucht, es sei denn es würde spontan noch jemand absagen. Und wer hätte das gedacht, wir hatten Glück und 5 Minuten bevor es losging, wurden 2 Plätze frei und wir konnten doch noch mit! Ein Zeichen ;DD


Nach einer kurzen Einführung in die Quads und Sicherheitshinweisen durften wir dann auch direkt losfahren und ich muss zugeben, es war einfach nur der hammer!! Es hat so viel Spaß gemacht, manchmal hatte man bis zu 45km/h drauf, wenn man einen Berg runtergefahren ist *_* .
10 Minuten vor Ende musste es dann natürlich passieren… es gab einen kleinen Zusammencrash mit einer anderen, ich wurde vom Quad geschleudert, das Quad halb auf mir und jede Menge Sand im Gesicht. Nach einem kurzen Schock ging es mir aber wieder gut und ich konnte auch wieder weiterfahren. Danach hab ich allerdings gemerkt, dass ich relativ viele Schrammen und Prellungen hab und mein Knie wehtut. Meine Muskeln haben sich außerdem bei dem Sturz total verkrampft und jetzt fällt es mir schwer mich zu bewegen, weil halt alles bei jeder kleinsten Bewegung schmerzt. Ich hoffe, dass das in den nächsten Tagen echt besser wird! Trotzdem hat sich das Quad-Fahren auf jeden Fall gelohnt und ich bereue gar nichts! War eine hammer Erfahrung!
Jetzt sind wir wieder zu Hause und ich muss sagen, dieser spontane Trip war richtig toll! Wir waren so planlos wie noch nie davor, dadurch aber mega frei und haben jeden einzelnen Moment genossen. Ich denke, besser hätten wir die Feiertage nicht verbringen können!

Das wars von meinem etwas anderen Weihnachten…
Ich hoffe ihr hattet auch ein schönes Fest & besinnliche Tage mit allen die ihr gern habt.
Ich drück euch ganz fest!



xoxo, Beccs

Montag, 15. Dezember 2014

Grand Canyon & Royal Nationalpark

„Ich wünsche dir, dass du immer die Sonne im Herzen trägst, auch wenn du unter Gewitterwolken wanderst.“ (Segenswunsch)

Diesen Spruch hatte ich diese Woche irgendwann in meinem Adventskalender, den meine tolle Mama für mich ganz aufwendig gemacht und mir zugeschickt hat (Danke nochmal, er versüßt mir wortwörtlich jeden Tag!), und irgendwie passt er ganz gut zu meiner letzten Woche. Warum? Wir haben seit ungefähr 2 Wochen schlechtes Wetter, jeden Tag Regen und pünktlich um halb 5 fängt es richtig an zu stürmen und zu gewittern. So hab ich mir den australischen Sommer (von Dezember bis Februar) eigentlich nicht vorgestellt, aber na gut. Außerdem hat ja jetzt die Adventszeit angefangen und da denke ich öfters an zu Hause, wenn wir bei der Arbeit Weihnachtslieder hören, „Winter Wonderland“ für die Residents machen und Tannenbäume geschmückt werden…Dass diese Zeit nicht einfach wird, war mir klar und sie gehört nun mal dazu, deshalb mach ich einfach das Beste draus! Und somit sind wir auch schon bei diesem Wochenende ;)
Vorab: Ausnahmsweise hatten wir sogar richtig gutes Wetter!

Am Samstag sind Katja und ich spontan nochmal in die Blue Mountains zum Grand Canyon von Australien gefahren, den wir schon letztes Mal anschauen wollten. Wieder haben wir einen 3 stündigen walk gemacht – wieder kamen wir total durchgeschwitzt aber glücklich nach gefühlten tausend Stufen oben an. Die Landschaft war wieder beeindruckend und richtig märchenhaft!


Heute (Sonntag) sind wir dann in den Royal Nationalpark gefahren - der zweitälteste Nationalpark von Australien. Dadurch dass Katja schon einmal mit einer Arbeitskollegin dort war, kannte sie eine tolle Lagune, die meiner Vorstellung vom Paradies sehr nahe kam :D Dort verbrachten wir dann den Tag und fuhren später einfach noch ein bisschen durch den Nationalpark und machten Halt an schönen Orten zum Fotografieren ;))



Das wars von meinem Wochenende…vielleicht können euch meine Bilder ein bisschen aufwärmen, in Deutschland ist es ja jetzt richtig Winter ;)


xoxo, Beccs