G'day

G'day

Montag, 20. Oktober 2014

Es ist nicht einfach, aber es lohnt sich

"Welcome to my life, you see it is not easy, but I'm doing alright." 
- Sunrise Avenue

--> das Zitat beschreibt ganz gut meine letzte Woche..
Es ging mir in den letzten Tagen nicht besonders gut. Ich hatte wieder viel Heimweh und dadurch dass in unserer WG die Stimmung auch nicht so toll war, machte es die Sache nicht grade einfacher. 
Wie ihr mitbekommt, erlebe ich hier sehr viele tolle Sachen & komme an wunderschöne und einzigartige Orte, doch hin und wieder gibt es auch Momente, in denen ich einfach wieder zurück in mein altes Leben will, zu den Menschen, die mich lieben und genau wissen wie ich ticke und dann ist es in diesen Situationen schwer zu verstehen warum ich das ganze hier mache und mir das selbst "antue"...Durch den großen Zeitunterschied war es schwer einen Skype-Termin mit meiner Familie zu finden, doch zum Glück hat es dann doch noch geklappt zumindest mit meinem Vater zu reden. Er hat mir wieder neuen Mut gemacht und somit bin ich wieder auf dem Weg die überwiegenden schönen Dinge an meinem Auslandsjahr zu sehen...


Natürlich gibt es auch wieder etwas Schönes zu berichten, wir Mädels haben gestern nämlich endlich unseren lang geplanten Trip zu den Blue Mountains gemacht. Diese sind als Welterbe von der UNESCO geschützt und eine der Attraktionen in der Umgebung Sydneys. Sie sind so besonders wegen ihren überhängenden Klippen, den tiefen Schluchten,  den hinabstürzenden Wasserfällen und des endlosen Eukalyptuswaldes.
Das alles wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, zumal es dorthin nur eine gute Stunde mit dem Auto ist.
Unser erster Halt war Wentworth Falls, benannt nach dem Entdecker der Route durch die Blue Mountains (William Charles Wentworth). Dort machten wir einen 30 minütigen Rundgang an kleinen Wasserfällen und schönen Lookouts vorbei.



Wieder im Auto fuhren wir nach Katoomba, die „Hauptstadt“ der Blue Mountains.
Die beliebteste Hauptattraktion von Katoomba sind die „Three Sisters“. Das sind so drei nahbeieinander stehende Sandsteinberge am Klippenrand von Echo Point, dem Lookout schlechthin :)


Zwischendurch hatten wir noch ca. eine halbe Stunde Pause an den Katoomba Wasserfällen gemacht, von denen man einen gigantischen Blick über den Blue Mountains Nationalpark hatte. Überall sind weiße Papageien rumgeflogen und hinter uns waren die tollen Wasserfälle. Echt beeindruckend!

Eigentlich hatten wir geplant noch weiter zum Grand Canyon Australiens zu fahren, aber da wir so erschöpft waren, entschieden wir ein anderes Mal nochmal in die Gegend zu fahren…


Es war ein toller Tag und als ich bei den Wasserfällen saß - zwischen Katja und Christina – wurde mir wieder bewusst, warum ich hier in Australien bin, warum ich diese schweren Momente, wenn ich meine Familie und Freunde vermisse, in Kauf nehme und vor allem warum ich mir selbst diese Herausforderung gebe.

Genau deswegen! Wegen solchen Momenten, wenn du das Gefühl von Freiheit hast & du anfängst deine Träume zu leben!


xoxo, eure Beccs 

Dienstag, 7. Oktober 2014

1. Roadtrip - Pretty Beach

G’day :)

Katjas, Christinas und Rebeccas Playlist:
Follow me – Uncle Kracker
Three Little Birds - Bob Marley
Autobahn – Ohrbooten
Der Sommer ist noch lang – Bosse
Ghost – Ella Henderson
Worlds Apart – Go Comet!
Chicago – Clueso
All Summer – Kid Rock
After Tonight – Justin Nozuka
Marilyn Monroe – Laze Royal
Roll up – Wiz Khalifa
For all Lovers – Stanfour
Schwarz zu Blau – Peter Fox
Eigentlich wollte er nie ein Liebeslied schreiben – SDP
Das ist der Moment – Tote Hosen
Wonderwall – Oasis
All Star – Smash Mouth
Aufstehn – Seeed
Little Numbers – BOY
Burn it down – Linkin Park
Buzzin’ – Shwayze
I’m ready – ajr
Down in the Past – Mando Diao
You’ve got the Love – Florence + the Machine
Moment of Truth – FM Static
Hirngespenster – Tonbandgerät
Home – Edward Sharpe & The Magnetic Zeros
I’m Yours – Jason Mraz
The Joker – Steve Miller Band
Take me home – Cash Cash
Midnight City – M83
Kein Liebeslied – Kraftklub
(….)

Bin seit gestern wieder sicher in Blacktown bzw. zu Hause und wollte euch natürlich nicht vorenthalten was ich die letzten Tage alles erlebt habe :)

Tag 1 – Donnerstag
Gegen halb 10 haben wir Christina (andere Voluntärin) abgeholt, ihre Sachen in unseren doch schon sehr vollen Eddy (unser Auto wurde getauft) verstaut und wollten gerade losfahren als so ein komisches rotes Licht aufleuchtete. Zum Glück war der Hausmeister vom St. Hedwig Village nicht weit weg, der uns dann erklärte, dass die Bremsflüssigkeit nachgefüllt werden musste. Da wir sowieso tanken mussten war das kein Problem und wir waren erleichtert als wir endlich auf dem ersten Highway (M4) Richtung Süden waren.
Die Fahrt verlief problemlos, da wir uns davor eine Wegbeschreibung ausgedruckt hatten und alle Handys voll aufgeladen waren (Navigation sei Dank!). Schon auf der Fahrt konnten wir die tolle Landschaft von Australien genießen und immer wieder sind wir an der Küste entlang gefahren.
Als wir dann gegen 3 auf unserem vorher gebuchten Campingplatz (Pretty Beach campground) ankamen, suchten wir als erstes das Office auf, wo wir dann auch sehr herzlich empfangen und eingewiesen wurden. Wir kauften uns gleich einen Freifahrtschein für den Nationalpark (hier in Australien muss man wenn man mit dem Auto durch einen Nationalpark fahren will pro Tag meistens so um die 7-11 Dollar zahlen) und bauten unser Zelt, das wir von einem Staff Member ausgeliehen hatten, auf.
Danach machten wir uns gemütlich auf dem Weg zum Strand um ein bisschen die Gegend zu erkunden und den Abend am Meer zu verbringen.
Der Strand ist wie der Name schon sagt wirklich PRETTY und was das tolle war, dass er nur zu diesem Campingplatz gehörte, was bedeutete, dass er fast menschenleer war.
Später haben wir dann nur noch was gegessen und sind früh schlafen gegangen.
Leider kühlen die Nächte im Frühling noch total ab, was bedeutete dass wir in der ersten und in den kommenden Nächten sehr froren, da wir natürlich nicht die besten Schlafsäcke hatten…

Einer der Gründe warum wir uns diesen Campingplatz ausgesucht hatten war, dass es hieß es würden ganz viele Kängurus frei herumlaufen. Unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht! Überall waren Kängurus – wenn wir morgens aus dem Zelt kamen stand eins direkt vor uns, wenn wir mittags durch den Busch liefen, hüpften sie an uns vorbei und abends beim Abendessen schauten sie uns dabei zu.


Tag 2 – Freitag

Früh auf den Beinen und nach einem leckeren Frühstück (wir hatten übrigens unser ganzes Essen und Trinken mit dabei und mussten uns somit nicht um die Verpflegung kümmern) machten wir uns zu Fuß auf den Weg über einen wunderschönen Lookout und durch den „Australischen Busch“ zum nächstgelegenen Strand und wieder zurück.



Danach fuhren wir mit Eddy zu einer sogenannten Aboriginal Area, um einen Rundgang zu laufen, was aber leider ein bisschen enttäuschend war, da man wieder nur durch den Busch lief und nichts von der alten Kultur erfuhr, was man ohnehin schon wusste. Trotzdem hatten wir ein tolles Erlebnis als wir auf einen menschenleeren, weißen Strand stießen und das erste was wir sahen ein Delphin war, der ganz nah am Ufer schwamm. Dort saßen wir auch eine Zeit lang und genossen einfach die tolle Atmosphäre.



Als wir wieder zurück am Auto waren, beschlossen wir kurzerhand noch weiter in den Muramarang Nationalpark zu fahren, um noch mehr „Busch“ zu sehen.
Beim Durras Lake angekommen waren wir wieder einmal völlig sprachlos von der tollen und vielfältigen Landschaft von Australien und machten dann noch einen 45 minütigen Discovery Trail direkt durch den australischen „Dschungel“, was wirklich ein einmaliges Erlebnis war.





Tag 3 – Samstag
Das tolle Wetter am Strand genießen, nette & vor allem sehr offene australische Leute kennenlernen und zum ersten Mal australisches Bier trinken (alle die mich kennen wissen, dass ich absolut kein Bier-Trinker bin, aber ich muss schon zugeben, dieses Bier war lecker! ;)).

Tag 4 – Sonntag
Am Sonntag ging es wegen der Zeitumstellung (9 Stunden Unterschied zu Deutschland :/) etwas später los zu Batemans Bay, wo wir dort den ganzen Tag verbrachten. Wir fuhren immer an der Küste entlang , hielten ab und zu an (Flohmarkt, Lookout,…) und machten dann einen längeren Stop am Lilli Pilli Beach, den uns eine Touristeninformation empfohlen hatte und der wunderschön war. Dort war ich dann auch - obwohl es extrem windig und bewölkt war - zum ersten Mal im Meer und es war einfach nur ein tolles Gefühl!

Tag 5 – Montag
Und schon hieß es Taschen packen, Zelt abbauen und rein ins Auto. Da wir noch den ganzen Tag Zeit hatten und die Fahrt nur knappe 3 Stunden dauert, machten wir noch einen längeren Stop bei Jervis Bay -  dem weißesten Sandstrand. Wir verbrachten dort ein paar Stunden, fuhren dann weiter über Kangaroo Village und Berry, was uns unsere neuen australischen Freunde empfohlen hatten noch anzuschauen, zurück auf den Princes Highway und zurück nach Blacktown.



Dieser Trip war einfach nur unglaublich und total schön! Ich habe so viel von der australischen Landschaft über typische australische Tiere bis hin zu süßen kleinen australischen Dörfern gesehen und ich bin total froh dass wir diesen Roadtrip zusammen machen konnten.

Ich hoffe ihr konntet ein paar Eindrücke von meinen letzten Tagen bekommen und ich konnte euch ein kleines bisschen auf meinen ersten Roadtrip hier in Australien mitnehmen. Ich hoffe, dass noch viele weitere folgen werden ;)

xoxo, Beccs :*





Sonntag, 28. September 2014

2 Monate Australien – arbeiten, feiern gehen, Regen & Sonnenschein, krank sein, Heimweh, Leute kennenlernen…


Whats up? :)


Ich bin seit letzter Woche schon 2 Monate in Australien und nun kann ich wirklich sagen, dass ich mich an alles hier gewöhnt habe. Das hier ist jetzt mein zu Hause, Katja meine Familie & manche Mitarbeiter aus dem Garden Terrace Wing gute Zuhörer wenn es mir mal nicht so gut geht.

Eine meiner größten Sorgen bevor ich geflogen bin war, dass ich hier keine Leute kennenlerne und schwer Kontakte knüpfe. Wie ich schon recht schnell festgestellt habe, war diese Sorge unbegründet. Hier in Sydney sind so viele Backpacker aus der ganzen Welt, denen es ähnlich geht und auch die Australier hier sind sehr, sehr offen.
Letzten Samstag hab ich mich mit einem anderen Deutschen getroffen und wir sind zusammen nach Sydney rein, haben Fotos gemacht, sind durch die Stadt gelaufen und haben einfach gequatscht.


Sonntags sind Katja und ich dann wieder rein, saßen eine Weile im Royal Botanical Garden mit Blick aufs Meer und haben uns dann auf den Weg zu Darling Harbour gemacht. Dort finden oft irgendwelche Konzerte oder Festivals statt und zufällig war grade als wir hin sind so ein kostenloses brasilianisches Konzert.
Dann saßen wir noch eine Weile am Wasser mit Blick auf die City und sind dann zurück zum Central über Chinatown gelaufen.



Letzte Woche war ich dann leider die ganze Woche krank, das hat mich total runtergezogen, weil ich einfach nicht viel machen konnte und nur in unserer Wohnung rumsaß. Da merkt man wieder, wie ungewohnt es ist wenn keine Familie um einen rum ist.
Eine Aufmunterung war auf jeden Fall, dass wir uns am Mittwoch ein eigenes Auto gekauft haben! Wie es dazu kam? Naja wir wollen nächsten Donnerstag für 5 Tage aus Sydney raus und in der Nähe eines Nationalparks zelten. Das Problem ist, dass man einfach keine Möglichkeit hat dorthin zu kommen, wenn man kein eigenes Auto hat. Dann haben wir ein billiges Angebot (850 Dollar) von einer Mitarbeiterin von Katja bekommen und direkt zugeschlagen. Das Auto ist in einem guten Zustand und wenn wir es nicht mehr wollen, können wir es jederzeit wieder zurückverkaufen. Unser Roadtrip nach Pretty Beach ist also zum Glück gerettet, ich muss nur noch ganz gesund werden…

Dieses Wochenende haben wir nicht so viel gemacht (Sparen!!). Wir waren wieder auf einer privaten Geburtstagsparty und haben Samstag, Sonntag gearbeitet, weil dieses Wochenende „Tag der Heimat“ im St. Hedwig Village war. Das war ein Fest von der Gemeinde aus, bei dem eben auch unsere Residents dabei sein durften. Ich habe einen leichten Schock bekommen, da alle in Dirndln aufgelaufen sind – einschließlich uns Voluntären – nur deutsche Musik kam und es Leberkäs und Schweinebraten zum Mittagessen gab. Der Höhepunkt war dann Schuhplattlern – die haben da extra eine Tanzgruppe in der Gemeinde. Witzig, dass ich nach Australien kommen muss, um das mal live zu sehen.



Jetzt seid ihr wieder auf dem neuesten Stand ;)

xoxo, Beccs

Sonntag, 14. September 2014

Featherdale Wildlife Park


Heute war tolles Wetter & deshalb sind Katja und ich in den Featherdale Wildlife Park in Doonside. Das liegt 10 Minuten mit dem Bus von Blacktown entfernt.


War ein toller Tag & wir haben ENDLICH wallabys, Koalas und wombats gesehen *_*

Hier ein paar Eindrücke für euch:






xoxo, Beccs







Sonntag, 24. August 2014

Elizabethtown - we are the substitute people



Na wie war das Wetter bei euch in Deutschland so? :) Wahrscheinlich besser als bei uns…wir hatten die letzten 2 Wochen fast jeden Tag nur Regen und wenn die Sonne nicht schien war es auch richtig kalt. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ich mich auf den Frühling freue (September/Oktober)!

Wegen dem schlechten Wetter haben wir letztes Wochenende eigentlich nichts spektakuläres gemacht – waren joggen, haben die Wohnung wieder auf Vordermann gebracht und am Sonntag in der Kirche (Der Pfarrer, der in St. Hedwig die Gottesdienste macht, wollte uns der deutschen Gemeinde in Blacktown (St. Raphaels) und Croyden (St. Christophorus) vorstellen).
Ansonsten war das Wochenende wie gesagt seeehr unspektakulär.

Am Montag war ich dann mit einem Resident vom Hostel im Krankenhaus, da er einen Termin in der Eye Clinic hatte. Mein Arbeitstag war dann folgendermaßen: 5 Stunden auf den Doktor warten für 5 Minuten in die Augen schauen und anschließend Stress mit dem Taxifahrer. Naja…war auf jeden Fall ne Erfahrung :D

Sonst war die Woche wie immer.
Ein Arbeitstag in St. Hedwig als Volunteer (Ich mache eigentlich so gut wie jeden Tag das gleiche):
7:45 – Breakfast vorbereiten
9:00 – Post mit einem der Residents holen
10:00 – Morning Tea
11:00 – Exercises/Church/Sing-a-long/Garden Walks (wenn das Wetter mitmacht)
12:00 – Lunch Time für die Residents (d.h. für mich, dass ich erst allen ihr Essen gebe und mich dann zu Emmi setze und sie füttere)
13:00 – Pause!
13:50 – chillen mit den Residents = irgendeine DVD von Andre Rieu anschauen
14:30 – basteln/singen/scrap booking/vorlesen
15:00 – Afternoon Tea
15:30 – Afternoon Activities
15:45 – Fertig!

Ja wie ich schon in einem anderen Blogpost erwähnt habe, arbeiten kann man das hier nicht nennen ;)

Diesen Samstag sind Katja und ich nach Sydney reingefahren und haben uns mit Hannah (einer Freundin aus Deutschland, von der ich zufällig erfahren habe, dass sie seit Anfang August und für 8 Monate in Sydney als Au pair arbeitet) getroffen und waren in dem legendären Restaurant „Pancakes on the Rocks“ Mittagessen. Einfach der HAMMER! Kann ich wirklich nur jedem empfehlen, der in Sydney ist, da mal vorbei zu schauen!

Es war auf jeden Fall total witzig, jemanden aus Deutschland hier in Sydney zu treffen. Davor sind Katja und ich noch auf den Pylon Lookout gegangen (das ist einer der 4 Türme der Harbour Bridge) und haben die Aussicht über Sydney genossen…


Leider war das Wetter dann nach dem leckeren Pancake Essen richtig schlecht, wir sind nur noch schnell durch den Regen zum Circular Quay gerannt, haben uns von Hannah verabschiedet und sind mit dem Zug zurück nach Blacktown gefahren. Um kurz vor 7 sollten wir nämlich drüben im Gemeindehaus von St. Raphaels sein, um dort bei einem sogenannten 50 Jährigen Dinner Dance hinter der Bar zu stehen.
Unsere Chefin hatte uns gesagt, dass wir dort Leute in unserem Alter treffen würden und jeder ne Stunde arbeiten müsste, um keinen Eintritt zahlen zu müssen (50 Dollar) und Essen zu bekommen.
Fehlanzeige!! Der Altersdurchschnitt lag ungefähr bei 60, wenn nicht sogar 70! Ihr könnt euch vorstellen, wie der Abend verlaufen ist ;)) Zwischendurch konnten Katja und ich zwar mal wieder unser schlechtes Englisch beweisen, da wir uns lange mit dem Sohn von dem Veranstalter unterhalten haben, und die Tanzeinlage von einem Profipaar aus dem australischen Fernsehen war auch ganz nett, aber sonst war der Abend nicht soooo toll!

Übrigens was mega witzig ist: Ich habe letzte Woche als ich so ein bisschen in unserer Wohnung aufgeräumt habe, einfach mal ne Schublade geöffnet und ca. 40 DVDs gefunden!!! Haha, jetzt haben wir so ein kleines DVD Regal und wenn im TV nichts Gutes kommt schauen wir uns einfach eine DVD (natürlich auf Englisch) an :) (deswegen heißt dieser Blogeintrag auch Elizabethtown, das ist der Film, den wir schon angeschaut haben)



So, jetzt seid ihr wieder auf dem neuesten Stand der Dinge…



Fazit dieses Blogeintrags: Mir geht es gut, das Wetter sollte sich ändern, die Arbeit ist ok, mit Katja versteh ich mich super & was am wichtigsten ist: Ich bin glücklich!



See you!

xoxo, Beccs


Montag, 11. August 2014

Weit weg und ganz nah

G’day :)

Ich bin jetzt schon zwei Wochen in Sydney und hab mich langsam hier richtig eingewöhnt. Ich freue mich, wenn ich die Residents morgens sehe, ihnen Butterbrote schmiere und ich freue mich abends auf unsere Wohnung, auf die leckeren Sandwiches (und unseren Sandwichmaker^^) und auf mein Bett. An die „Arbeit“ gewöhne ich mich langsam auch. Es gibt zwar immer noch nicht so viel zu tun für mich, aber ich habe bestimmte Aufgaben, die ich jeden Tag machen kann. Ist schon witzig, wie so kleine Sachen einen glücklich machen ( z.B. wenn Emmi alles auf ihrem Teller ganz aufisst :p)…
Freitag Mittag hab ich dann zum ersten Mal mit meiner Familie geskypet, was zum einen total schön war, und zum anderen in mir ein bisschen Heimweh geweckt hat. Hielt zum Glück nur kurz an (genauer gesagt: vom WLAN-Zugriff bis zu unsere Wohnung  à 200 Meter? :D).
Freitag Abend wollten Katja, Christina (eine andere Freiwillige, die für 5 Monate hier sein wird) und ich Blacktown unsicher machen, was leider ein totaler Reinfall war. Absolut tote Hose hier. Haben uns dann kurzfristig entschlossen noch nach Sydney rein zu fahren und beim Central mal in der Side Bar vorbeizuschauen à  Gute Musik & coole Leute, also trotzdem noch ein toller Abend (leider viel zu teuer weil eine Taxifahrt nachts um 5 vom Bahnhof in Blacktown zu unserer Wohnung $13 Dollar kostet. Für höchstens 5 Minuten!)
Gestern waren wir dann in Parramatta (Stadt zwischen Blacktown und Sydney) in so nem großen Einkaufscenter ein bisschen bummeln & shoppen. Es gibt hier wirklich tolle Läden & Katja und ich haben festgestellt, dass wir so ziemlich den gleichen Klamottengeschmack haben :p

Heute haben wirs dann morgens wieder langsam angehen lassen, haben nachmittags die Wohnung geputzt, aufgeräumt, gewaschen und sind wieder zum Aldi Wasser kaufen (viel Trinken ist wichtig! :p). Diesmal sind wir aber mit Fahrrädern losgezogen, die wir hinter dem Haus entdeckt haben. War wohl eher ne einmalige Aktion: mein Fahrrad hatte keine Schaltung, nen platten Reifen und nur ein Pedal :D Bis zum Aldi und zurück hats aber gereicht…


Außerdem haben wir in einer Schublade Muffin Förmchen gefunden und das als Zeichen gesehen, dass wir Muffins backen müssen (schmecken mega!) :))




Abends waren wir dann nur noch joggen (wir schaffen die Runde jetzt schon ohne Pause!!) und sind früh ins Bett…

Hier noch ein paar Bilder von St. Hedwig:



xoxo, Beccs



Montag, 4. August 2014

1. Arbeitstag, City2Surf, Bonday Beach & Public Holiday --> schon eine Woche in Sydney

G'day :)

Am Mittwoch wurde in St. Hedwig 25 Jähriges Jubiläum vom Hostel gefeiert, das hieß für Katja und mich: Sich um das Wohl der Gäste und der Residents kümmern. Nach 7 Stunden Stress haben wir den Nachmittag frei bekommen, den wir dann in der Flat mit chillen und „The Australian Bachelor“ anschauen verbracht haben.

Am Donnerstag hatte ich dann meinen ersten richtigen Arbeitstag im Hostel & natürlich habe ich verschlafen :( naja kein Wunder, wenn man um 7:45 arbeiten muss^^ ich habs dann aber doch noch rechtzeitig geschafft und bin wieder den ganzen Tag Noreen hinterhergelaufen.
Nach Freitag ist mir langsam klar, dass man das nicht wirklich arbeiten nennen kann. Ich habe keine wirklichen Aufgaben, helfe da wo ich kann und wenn nichts los ist, soll ich mich einfach mit den Residents beschäftigen. Außerdem haben sie mich jetzt in „The Garden Terrace Wing“ gesteckt, das ist die Abteilung für alle, die Demenz haben. Das heißt ich kann eigentlich noch weniger machen. Das klingt ja eigentlich alles recht easy, nur  ist grade das „Nichts-Tun“ nach 12 Jahren Schule echt anstrengend. Mal schaun, wie sich das in den nächsten Wochen entwickelt und ob ich mich daran gewöhn. Katja geht es im Nursing Home übrigens genauso…

Am Wochenende sind wir dann endlich nach Sydney rein gefahren (1 Stunde mit dem Zug) und ich glaube diese Bilder sagen mehr als tausend Worte: Die Stadt ist der Hammer!

Wir haben dann einfach ganz gemütlich ein bisschen Sightseeing gemacht (Opera House, Harbour Bridge, Royal Botanic Garden und lagen eine Stunde einfach in dem Royal Botanic Garden, haben die Sonne (ohne den Wind ist es hier richtig warm) und den tollen Ausblick aufs Meer genossen.


Später haben wir uns auf den Weg über George Street und Oxford Street Richtung Bonday gemacht und waren dann auch fast den ganzen Tag unterwegs. Bis zum Bonday Beach sind wir aber nicht gekommen :) Ab 17 Uhr wird es hier schon dunkel und wenn die Sonne weg ist auch richtig kalt.
Also haben wir uns entschieden uns kein Hostel zu suchen, sondern wieder zurück zu fahren und am Sonntag nochmal herzukommen.

Gestern haben wir erstmal schön ausgeschlafen und dann festgestellt, dass wir gar kein Trinken mehr hatten. Ich bin dann los zum Aldi (15 Minuten zu Fuß), hab wieder ein bisschen mehr von Blacktown gesehen und war leider zu langsam, das heißt wir haben den Bus verpasst. Kein Ding, wir hatten ja Zeit und sind dann einfach ne Stunde später gefahren. Ab gings zum Bonday Beach (ca. 2 Stunden von Blacktown entfernt)…so einen Strand habe ich glaube ich noch nie gesehen! Lasst die Bilder einfach mal auf euch wirken! Der Hammer oder? Nochmal zur Erinnerung: Es ist Winter! :D



Als wir diesen Strand vor uns hatten wurde uns unser Glück nochmal richtig bewusst, dass wir gerade am anderen Ende der Welt, mit Abitur in der Tasche, in Australien stehen!
WOW!

Heute (Montag) ist ein Public Holiday in Sydney, d.h. wir mussten nicht arbeiten.

Erst mal wieder ausgeschlafen und dann hieß es: Waschen & Putzen. Bei uns werden alle unangenehmen Aufgaben mit Schere, Stein, Paper entschieden…:) Wir haben also die Wohnung einmal komplett geputzt und uns mit der Waschmaschine auseinandergesetzt. Alles kein Problem, außer, dass unser Staubsauger irgendwann den Geist aufgegeben hat (da müssen wir morgen wohl mal den Hausmeister suchen gehen).
Sonst haben wir eigentlich nur gechillt, waren beim Aldi Wasser und Salat kaufen und haben uns das Fitness Center angeschaut ($15 pro Woche…mal schaun ob wir das machen oder uns doch aufraffen jeden Abend joggen zu gehen…).

Das wars von mir :)

xoxo, Beccs